3:4-Niederlage in Neumagen  –   droht der Abstieg?

Eine 3:1-Führung verspielt, Elfmeter verschossen, Platzverweis kassiert – und das alles gegen einen spielschwachen Gegner, der ebenfalls tief im Abstiegskampf verstrickt ist.

60 Minuten waren gespielt, Steffen Hausen hat gerade einen verunglückten Abschlag des Neumagener Torwarts reaktionsschnell aufgenommen und zur 3:1-Führung eingenetzt. Die Heimelf schien besiegt. Dass dann noch drei Gegentore kassiert wurden, lag weder an den extrem fanatischen Zuschauern noch an dem schwachen Schiedsrichter, der gefühlt jeden zweiten Kampf um den Ball mit einem Pfiff abbrach, unendlich viele Freistöße gab und am Ende nach etwa fünfzehn gelben Karte etwas den Überblick verlor.
Es lag an der Mannschaft, die den Spielmacher der Heimelf zu keinem Zeitpunkt in den Griff bekam, erschreckende Abwehrschwächen offenbarte und vorne trotz bester Chancen nicht mehr ins Tor traf. So kam die Heimelf nach der bis dahin verdienten Konzer Führung zu einfachen Toren. Jordan Nkamgove im Konzer Tor, heute der beste, hielt die Konzer Gäste zwischenzeitlich mit tollen Reflexen und Paraden überhaupt noch im Spiel. Praktisch mit dem Schlusspfiff fiel nach einer unübersichtlichen Situation im Konzer Torraum der Neumagener Siegtreffer, zu allem Übel durch ein Eigentor.

Es wird nun ganz schwer für den SV Konz, die Klasse zu halten. Immerhin stehen mit Kröv, Wallenborn und Leiwen noch drei Spiele gegen Mannschaften aus den hinteren Tabellenrängen an.

Enttäuschung im Gesicht geschrieben: Tom Richter

Auf dem Weg zum 1:2: Steffen Hausen

Ratlosigkeit am Spielfeldrand

Elfmeter leichtfertig verschossen: Mevlut Kücükmemisoglu