Archiv des Autors: Alfred Weinandy

3:1-Sieg gegen Leiwen nach schwachem Beginn

Die erste Halbzeit war zunächst eine Fortsetzung der schwachen Vorstellung gegen Rascheid. Kaum ein Zweikampf wurde gewonnen, ungenaue Zuspiele und Fehlpässe bei Aufbau gegen einen alles andere als wirklich starken Gegner sorgten dafür, dass Konz kaum einmal gefährlich vors Leiwener Tor kam. Die Konzer Elf ließ sich Mitte der Halbzeit förmlich im eigenen Sechzehner einschnüren. Fünf Eckbälle und zwei Freistöße binnen zehn Minuten mussten abgewehrt werden, um nicht in Rückstand zu geraten. In der 34. Minute war es dann dennoch soweit; Daniel Lentes nutzte ein Missverständnis zwischen Torwart und Verteidiger und erzielte die bis dahin sogar verdiente 1:0-Führung für Leiwen. Bis zur Pause tat sich dann praktisch nichts mehr.

Nach der Pause schien eine andere Konzer Mannschaft auf dem Feld zu agieren. Der eingewechselte Kouta Sasaki, Merlin Weis und vor allem der in die Sturmspitze beorderte Stefan Becker waren die Offensivakteure, die das Spiel drehten. In der 61. Minute erzielte Kouta Sasaki mit einem feinen Heber über den Leiwener Torwart hinweg den Ausgleich. Eine Flanke von Sasaki leitete Stefan Becker zwei Minuten später per Hacke auf Merlin Weis, der mit einem präzisen Distanzschuss die Führung erzielte. Nachdem Stefan Becker in der 69. Minute einen Knaller ans Lattenkreuz gesetzt hatte, zielte er eine Minute später noch genauer und setzte einen Freistoß aus 18 Metern unhaltbar in die Maschen. Leiwen agierte nun verständlicherweise extrem offensiv und musste mehr und mehr die Abwehr entblößen, so dass sich für die Heimelf noch die ein oder andere Möglichkeit ergab, das Ergebnis noch deutlicher zu gestalten. Ein weiterer Treffer fiel nicht mehr.
Glück hatte ein bereits ausgewechselter Leiwener Spieler, der dem Konzer Publikum aus Frust sein entblößtes Hinterteil zeigte, von der ansonsten gut leitenden Schiedsrichterin Naemi Breier dafür jedoch nicht belangt wurde.

Die zweite Mannschaft kam in ihrem Heimspiel gegen Tawern II nicht über ein 1:1-Unentschieden hinaus.

Keine Chance in Rascheid – 3:0-Niederlage

Bei widrigen äußeren Bedingungen – tiefer, schwer bespielbarer Platz und Dauerregen – lässt der SV Konz nicht nur drei Punkte in Rascheid, sondern verliert durch zwei Platzverweise auch noch wichtige Spieler für die nächste(n) Begegnung(en).

Bester Konzer Akteur war Torwart Jordan Nkamgove; mehr als ein Dutzend Mal musste er eingreifen, um einen frühen Rückstand zu vermeiden. Sein Gegenüber hatte indessen einen ruhigen Tag; die Konzer Angriffsbemühungen endeten meist vor dem gegnerischen Strafraum. Bis zur Pause war es noch einigermaßen ausgeglichen; von der Konzer Mannschaft ging nur Gefahr bei Standards (Ecken, Freistöße) aus. Dass bei dem rutschigen Boden beim Kampf um den Ball häufig ungewollte Körperkontakte entstehen, bekam der Schiri nicht so recht mit. Er pfiff extrem kleinlich, vor allem bei angeblichen Fouls der Gästeelf. Gefühlte 25 Freistöße gegen Konz unterbrachen permanent das Spielgeschehen; meist bleib ein Rascheider Akteur am Boden, so dass kaum ein flüssiges Spiel zustande kam.

Nach der Pause war die Heimelf dann klar feldüberlegen und hatte deutlich mehr Ballbesitz. In der 70. Minute dann das überfällige Tor; erst im dritten Versuch konnte Andreas Rauen Torwart Nkamgove zum 1:0 überwinden. Unmittelbar in der Toraktion bekam Mevlüt Kücükmisoglu wegen einer Undiszipliniertheit die (wohl spielentscheidende) rote Karte. Nur zwei Minuten später musste auch Tristan Reger mit gelb-rot den Platz verlassen; damit war das Spiel entschieden. Die auf dem Feld verbliebenen Konzer Akteure kämpften wacker und gaben sich noch nicht geschlagen, hatten aber nicht ernsthaft eine Chance zur Ergebniskorrektur. Vielmehr erhöhten die Gastgeber durch einen Doppelschlag von Yannik Marx auf das (etwas zu hoch ausgefallene) Endergebnis 3:0.

„Kugel-Festival“ gegen Bettingen

Erst in der zweiten Halbzeit überzeugt die Konzer Elf gegen den Tabellenletzten aus der Eifel und kommt dank Tim Kugels Viererpack zu einem am Ende überzeugenden 5:3-Sieg.

Zu Beginn spielt Bettingen alles andere als man von einem Tabellenschlusslicht erwartet. Jordan Nkamgove im Konzer Tor muss in den ersten zehn Minuten bereits zweimal in höchster Not klären, bevor die Heimelf zu ihrer ersten Torgelegenheit kommt. In der 17. Minute dann der erste Tim Kugel-Streich. Stefan Becker, an vier der fünf Tore als Vorlagengeber beteiligt, köpft einen kurz geratenen Abschlag des Bettinger Torwarts zu Tim Kugel, der den aus dem Tor geeilten Keeper mit einem Heber zum 1:0 überwinden kann. Nur drei Minuten später können die Gäste durch einen verwandelten (und berechtigten) Foulelfmeter ausgleichen. Fünf Minuten später kann Nkamgove einen strammen Freistoß nicht unter Kontrolle bringen; der Ball trudelt ins Tor zur nicht unverdienten 2:1-Führung für die Gäste. Vor allem im Konzer Mittelfeld läuft bis dahin wenig zusammen; bei den meisten Zweikämpfen sind die Konzer zweiter Sieger.

Ganz anders die zweite Halbzeit. Kurz nach Wiederbeginn köpft Tim Kugel einen Eckball von Tristan Reger souverän zum Ausgleich ins Netzt der Gäste. Nur vier Minute später kommt Stefan Becker nach einer Torwartabwehr an den Ball, tanzt zwei Verteidiger aus und legt – selbst einschussbereit – dem besser postierten Tim Kugel zu dessen dritten Streich auf. In der 61. Minute können sich Michel Kupper-Stöß und Stefan Becker auf der rechten Seite durchsetzen; Becker passt zu Merlin Weis, der aus knapp 20 Metern platziert zum 4:2 trifft. In der 74. Minute trifft Tim Kugel per Fuß nach einer strammen Flanke von (natürlich) Stefan Becker zum 5:2. Zuvor sieht ein Gästespieler nach Schiedsrichterbeleidigung die rote Karte. Fünf Minuten vor Schluss trifft Gästestürmer Dennis Gansen mit einem sehenswerten 20-Meter-Schuss zum 5:3 – letztendlich lediglich Ergebniskosmetik.

Mit einer deutlichen Leistungssteigerung in der zweiten Halbzeit zieht die Mannschaft von Thomas Berens den Kopf aus der Schlinge und behält am Ende verdient die drei Punkte in Konz.

Die zweite Mannschaft verliert überraschend mit 0:3 gegen den VfL Trier.

Vermeidbare Niederlage in Kasel

Das hatte die Mannschaft nicht verdient: über die gesamte Spielzeit kämpferisch alles gegeben, über weite Strecken den Gegner dominiert und deutlich mehr Torchancen herausgespielt – um dann am Ende mit leeren Händen die Heimreise anzutreten.
Konz begann stark; bereits in der dritten Minute musste sich Felix Kloy im Kaseler Tor lang machen, um einen platziert getretenen Freistoß von Stefan Becker zu entschärfen. Nach einer halben Stunde und mehreren gut gespielten Angriffen war dann die vermeintliche Führung fällig; Stefan Becker wurde jedoch 10 Meter vor dem Tor mit dem Ball am Fuß gefoult, der fällige Elfmeterpfiff blieb allerdings aus. Auch danach war Konz irgendwie besser, aber auch die Heimelf blieb gefährlich. Kaum ein Konzer Zuschauer glaubte bis dahin, dass man hier am Ende ohne Punkte nach Hause fahren musste. Praktisch mit dem Pausenpfiff fiel der überraschende Führungstreffer für Ruwertal. Bei einem strammen Schuss von der Strafraumgrenze war Torwart Nkamgove durch eigene Mitspieler die Sicht versperrt, so dass er keine Chance hatte, das Tor zu verhindern.

Trainer Berens setzte alles auf eine Karte und brachte zur zweiten Halbzeit mit Marco Ihl, Niklas Hengel und Mevlüt Kücükmemisoglu frische Kräfte, die die Offensivbemühungen unterstützen sollten. Der schönste Spielzug auf Konzer Seite führte dann zum hochverdienten Ausgleich: Niklas Hengel flankte von rechts auf Stefan Becker, der passte von der Strafraumgrenze in den Sechzehner. Dort schlenzte Merlin Weis das Leder überlegt ins linke Eck.(53.)
Jetzt war Konz endgültig am Drücker. Ein krasser Abspielfehler in der Konzer Abwehr, den der Ruwertaler Stürmer zur 2:1-Führung nutzte, stellte den Spielverlauf dann jedoch auf den Kopf (60.). Es blieb zwar noch eine halbe Stunde zur Ergebniskorrektur; die Konzer Angriffsbemühungen waren jedoch in der Folgezeit entweder nicht präzise genug zu Ende gespielt oder endeten in den Armen des sicheren Ruwertaler Torwarts. Nach einer Notbremse eines Kaseler Verteidigers zeigte der Schiri auf den Elfmeterpunkt, korrigierte sich jedoch und verlegte den Tatort außerhalb des Strafraumes(88.). Der Freistoß brachte nichts ein. Es blieb am Ende bei diesem Spielstand und einem glücklichen Sieg der Heimelf.

Das Spiel der Zweiten Mannschaft (in Wincheringen) fiel den Witterungsbedingungen zum Opfer und muss nachgeholt werden.

Leider nur ein Remis gegen Arzfeld

Gegen stark spielende Gäste aus Arzfeld reichte es nur zu einem 2.2-Unentschieden.
Konz spielte von Beginn an selbstbewusst auf und hatte in der Anfangsviertelstunde spielerisch Übergewicht. Verdient war dann auch die frühe Führung. Tim Kugel köpfte platziert eine präzise geschlagene Flanke von Kai Peters zum 1:0 ein. Die Gäste hatten danach zwar mehr Ballbesitz, die durchdachteren Aktionen spielten sich aber in den Reihen der Heimelf ab. Bis zur 37. Minute: ein Freistoß der Gäste landete auf dem Kopf von Spielertrainer Andreas Theis, der aus kurzer Distanz nur einnicken musste. Kurz vor dem Pausenpfiff scheiterte Marius Weis mit einem Handelfmeter an Torwart Florian Moos..

In der zweiten Halbzeit kamen dann überraschend die Gäste aus der Eifel deutlich stärker auf. Angriff auf Angriff rollte auf das Konzer Tor. In der 49. Minute kassierte Konz dann einen Treffer durch einen direkt verwandelten Freistoß aus gut 20 Metern. Die Gäste dominierten nun das Spiel. Erst als Konz – nach der Hereinnahme von Kupper-Stöß – wieder offensiver agierte, wurde die Begegnung wieder offener. Marius Weis scheiterte bei einem Schussversuch am Torwart, den (dritten) Nachschuss konnte Pascal Güth zum Ausgleich über die Linie drücken. (64.) Die Schlussviertelstunde war dann ein offener Schlagabtausch mit guten Torgelegenheiten auf beiden Seiten. Am Ergebnis änderte sich nichts mehr. Mit dem Punkt musste man am Ende zufrieden sein.

Die zweite Mannschaft behält nach dem 8:1-Kantersieg gegen die SG Obermosel II die Tabellenführung. Zur Halbzeit stand es bereits 6:0. Die Tore erzielten Steffen Schuler (2), Timo Gradwohl (2),Tim Bühringer (2) René Blasius und Niklas Steffes.

Erster Auswärtssieg – 2:0 gegen Körperich

Der Sportplatz in Kruchten war nicht nur schwer zu bespielen, er war für die meisten auch schwer zu finden. Das war am Ende zumindest den Konzern vollkommen egal, denn nach ihrem ersten Auswärtssieg in der noch jungen Saison steht die Truppe von Thomas Berens, der heute verhindert war und durch Fabian Herrig und Dominik Güth am Spielfeldrand vertreten wurde, mit neun Punkten aus acht Spielen auf dem neunten Tabellenplatz.
Bei Dauernieselregen und einem extrem unebenen Platz entwickelte sich ein Spiel sicher nicht nach dem Geschmack von Fußballästheten. Hier war eher die rustikale Gangart angesagt. Die Heimelf suchte ihr Heil auch von Beginn an mit langen Bällen in die Spitze und fackelte auch in der Abwehr mehrmals nicht lange, in Bedrängnis den Ball 50 Meter ins Seitenaus zu dreschen. Konz war technisch klar besser, was auf dem Geläuf jedoch lange nicht zur Geltung kam. Echte Torgelegenheiten waren in der ersten Halbzeit auf beiden Seiten Mangelware. Beide Abwehrreihen standen relativ sicher. Jordan Nkamgove im Konzer Tor musste nur wenige Male sein Können unter Beweis stellen; das tat er heute fehlerfrei!
Nach dem Wiederanpfiff dann der Konzer Paukenschlag. Stefan Becker luchste seinem Gegenspieler im Mittelkreis den Ball ab und vollendete seinen Lauf über gut 40 Meter souverän mit dem 0:1. (48.) Konz war jetzt auch feldüberlegen; einer der nächsten Angriffe endete mit einem Foul an Kai Peters im Sechzehner. Den fälligen Strafstoß verwandelte Marius Weis zum 0:2 (63.). Danach warf die Heimelf alles nach vorne und entblößte die Abwehr. Die Konzer Defensive mit den beiden Kais (Peters und Werner) in der Innenverteidigung ließ nach wie vor nichts anbrennen. Im Strafraum der Heimmannschaft brannte es dagegen im Minutenabstand lichterloh. In den letzten zehn Spielminuten hatten Maco Ihl, Stefan Becker und Tim Kugel mehrmals die Möglichkeit, das Ergebnis höher zu schrauben. Es blieb nach dem Schlusspfiff des gut leitenden Schiedsrichters Christopher Fuxen bei dem verdienten Sieg einer Konzer Elf, die homogen wirkte, keinen Ausfall hatte und wiederum vorbildlich gekämpft hat.

Auch die zweite Mannschaft kam heute mit einem Auswärtssieg aus Saarburg zurück. Mit 3:1 gewann die Mannschaft von Oliver Henrichs gegen Saarburg/Serrig II. Die Tore erzielten Dennis Gloe (2) nach Vorlage von Niklas Steffen und André Caspari; den dritten Treffer erzielte Maksun Limoni; die Vorlage kam von Steffen Schuler.

Überraschender Heimsieg gegen Rot-Weiß Wittlich

Gegen den hoch eingeschätzten Mitaufsteiger aus Wittlich gelingt dem SV Konz vor allem dank einer überragenden kämpferischen Leistung ein deutlicher 3:0-Heimsieg.

Nach kurzer Spielzeit wird nun auch den Konzer Zuschauern klar, warum die halbe Liga Wittlich den Aufstieg wünscht. Eine Mannschaft samt Umfeld mit völlig unsympathischem Auftreten. Eine Undiszipliniertheit nach der anderen, auf dem Spielfeld, von der Bank und vom Wittlicher Anhang. Zwei Platzverweise und eine verdiente Niederlage sind am Ende die Ausbeute der bunten Wittlicher Truppe.

Auf dem schwer bespielbaren Rasen nimmt zu Beginn ein offenes Spiel seinen Verlauf mit Chancen auf beiden Seiten. Die deutlich besseren auf Konzer Seite, jeweils nach katastrophalen Wittlicher Abwehrfehlern.
Kurz vor der Halbzeit gelingt Stefan Becker das bis dahin auch verdiente 1:0. Einen Freistoß kann der nicht immer sichere Wittlicher Torwart nur abklatschen. Kai Peters reagiert am schnellsten und legt per Flanke dem einschussbereiten Stefan Becker auf.
Auch nach der Pause ein Spiel mit wenig Mittelfeldgeplänkel, dafür aber mit etlichen Strafraumszenen. Konz dabei mit leichten Vorteilen. In der 61. Minute dann ein überraschender Pfiff zum Elfmeter. Torwart Nkamgove, heute einer der Besten, soll im 5-Meter-Raum ein Foul begangen haben. Der Ex-Tarforster Bukoshi verschießt den Strafstoß jedoch. Kurz danach das 2:0 für Konz: Tim Kugel profitiert von der guten Vorarbeit von Marco Ihl und trifft (65.). Danach rasten einige Gästespieler förmlich aus. Zunächst sieht der Wittlicher Kapitän Benzarti völlig zurecht glatt rot, in der 79. Minute dann mit Albutrin Aliu einer der beiden Ex-Konzer gelb-rot.
In der Schlussminute macht Tim Kugel den Deckel drauf. Einen feinen Pass von Merlin Weis vollendet er in bester Torjägermanier zum 3:0-Endstand.
In der Schlussviertelstunde hat Konz gegen die dezimierte Wittlicher Multi-Kulti-Truppe eine Konterchance nach der anderen und hätte durchaus noch mehr Tore erzielen können.

Endlich wieder ein Sieg nach einer vor allem kämpferisch überzeugenden Mannschaftsleistung. Neben Torwart Nkamgove verdienten sich Pascal Güth im Abwehrzentrum und Tristan Reger im Mittelfeld die besten Noten.

Leider auch keine Punkte in Wallenborn

3:1 stand es am Ende für die Gastgeber im Spiel gegen den SV Konz.
Während der ersten 45 Minuten war es ein Spiel absolut auf Augenhöhe mit vielen Offensivaktionen auf beiden Seiten – aber mit den besseren Chancen für Konz. Das einzige Tor erzielte jedoch die Heimelf ganz kurz vor der Halbzeit, als wohl alle schon gedanklich mit einem Remis in der Halbzeitpause waren. Der Wallenborner Stürmer Hilgers bekam den Ball sträflich frei am Strafraum stehend und zog aus gut 15 Metern trocken zur Führung ab.

Nach der Pause ein ähnliches Bild. Konz stand sehr defensiv und beschränkte sich auf Konter. Etliche lange Bälle in die Spitze kamen auch an; lediglich die Verwertung ließ zu wünschen übrig, bis Tim Kugel ein Zuspiel mit einer feinen Einzelleistung zum Ausgleich verwerten konnte (56.). Die Konzer Abwehr stand fortan ziemlich unter Druck. Eine Kette von individuellen Fehlern führte dann eine Viertelstunde vor Schluss zu einem Doppelschlag der Heimmannschaft. Damit war die erneute Konzer Niederlage besiegelt. Die Hereinnahme von Stefan Becker und das Saisondebüt von Pascal Güth kamen zu spät und brachten keine Wende mehr.

Erfreulich die Meldung aus Könen: dort gewann die zweite Mannschaft nach Toren von Aljoscha Schmidt und André Caspari mit 3:1 gegen Könen II.

Keine Chance gegen den Tabellenführer  –  0:2-Heimniederlage gegen Bitburg

Engagement und Kampfgeist reichten nicht zu einem Punkt gegen den bislang ungeschlagenen Tabellenführer Bitburg. Über 90 Minuten war der FC Bitburg die bessere Mannschaft und hatte neben den beiden erzielten Toren eine Reihe weiterer Torgelegenheiten. Auf Konzer Seite standen lediglich drei richtig gute Torgelegenheiten zu Buche; zweimal scheiterte Tristan Reger und einmal Tim Kugel mit einem Lattenknaller.

Bereits nach 10 Minuten gingen die Gäste in Führung. Nach einem Konzer Ballverlust in der Vorwärtsbewegung auf Höhe der Mittellinie fackelten die Bitburger nicht lange und erzielten schnörkellos das 1:0. Kurz nach der vergebenen Riesenchance zum Ausgleich gelang den Gästen erneut ein schneller Spielzug, der zum 2:0 führte (42.)

In der 2. Halbzeit versuchte die Konzer Elf, mit einem Anschlusstreffer das Spiel offen zu halten. Häufige Ballverluste beim Spielaufbau verhinderten dies jedoch. Bitburg verwaltete den Vorsprung geschickt und kam mit schnellem Konterspiel immer wieder zu torgefährlichen Strafraumszenen. Jordan Nkamgove im Konzer Tor hielt, was zu halten war. Auf der Gegenseite überraschte Tristan Reger die Gästeelf mit einem Lattenknaller aus 30 Metern (65.) Am Ende bleib es beim verdienten 2:0 für die Gäste.

Zu seinem Debüt in der ersten Mannschaft kam René Blasius, der nach der Pause den verletzten Dominik Güth ersetzte und ein ordentliches Spiel ablieferte.

Unglückliche 3:2-Niederlage in Schweich

Sogar die Schweicher Anhänger fanden am Ende lobende Worte für die Leistung der Konzer Mannschaft bei der unglücklichen 2:3-Niederlage in Schweich.

Nicht mehr wiederzuerkennen war die Konzer Mannschaft gegenüber dem Spiel gegen Schoden.
Die Heimelf hatte sich kaum sortiert, ging Konz schon in Führung. Tim Kugel war auf der rechten Angriffsseite mit dem Ball am Fuß schneller als der Schweicher Verteidiger, passte präzise vors Tor zu Stefan Becker, der mit seinem ersten Ballkontakt den Führungstreffer erzielte. (3.) Die Konzer Führung hatte Bestand bis zur 21. Minute, als Schweich mit einem Heber über Torwart Nkamgove hinweg der glückliche Ausgleich gelang.

Nach der deftigen Heimniederlage gegen die SG Saartal und der deutlichen Niederlage gegen Schweich im Pokal kam die Dominanz der Konzer Mannschaft bis zum Halbzeitpfiff für viele doch einigermaßen überraschend.

Auch nach dem Seitenwechsel dominierte Konz und spielte die durchdachteren Angriffe. Einen langen Ball in die Spitze lenkte Tim Kugel geschickt in den Lauf von Marco Ihl, der dem Schweicher Torwart keine Chance ließ und überlegt den erneuten Führungstreffer erzielte (54.). Danach spielte die Heimelf erwartungsgemäß extrem offensiv und drängte auf den Ausgleich,  eröffnete dem SV Konz dabei jedoch immer wieder Konterchancen, die jedoch nicht genutzt wurden.
Erst gegen Ende der Partie hielt Konz dem enormen Schweicher Druck nicht mehr stand und gestattete nach einer Kette individueller Fehler der Heimmannschaft zunächst den Ausgleich (85.) und ganz am Ende in der Nachspielzeit sogar den – aus Sicht der Heimelf – mehr als glücklichen Siegtreffer.

Konz hatte bei den favorisierten Schweichern über die Hälfte der Spielzeit geführt, war über weite Strecken die agilere und spielerisch bessere Mannschaft und stand am Ende doch mit leeren Händen da.

Man muss nun auf der in Schweich gezeigten spielerischen und kämpferischen Leistung aufbauen und auch gegen vermeintlich favorisierte Mannschaften versuchen, Punkte zu holen.

Erfreulich der Auftritt der zweiten Mannschaft in Freudenburg: Aljoscha Schmidt mit einem Dreierpack und Alexander Seibel erzielten die Tore zum 4:2-Sieg gegen Freudenburg II.

Machte als Außenverteidiger ein gutes Spiel: Nils Noner

Führte auch in Schweich Regie im Konzer Mittelfeld: Merlin Weis

Enttäuschung nach der unglücklichen Niederlage auch bei Tim Kugel.