Bittere 1:2-Heimniederlage gegen Wittlich/Lüxem

Sepp Herberger lässt grüßen. Erstens: Ein Spiel dauert 90 Minuten (+Nachspielzeit) und zweitens: wer seine Chancen nicht nutzt, ist am Ende der Verlierer.

Konz begann mit herzerfrischendem Offensivfußball: nach zehn Spielminuten standen schon drei (leider nicht genutzte) Torchancen zu Buche, darunter zwei hundertprozentige.  Die kalte Dusche dann in der 13. Spielminute: einen Konzer Ballverlust an der 16er-Grenze nutzten die Gäste zur 1:0-Führung. Doch bereits eine Minute später ein weiterer geglückter Spielzug des SV Konz; auf Vorlage von Steffen Hausen vollendete Tom Richter aus kurzer Distanz zum Ausgleich. Bis zur Pause dominierte Konz klar das Geschehen auf dem Rasen; mit einem Chancenplus von 5:1, aber ohne weitere Tore ging es in die Pause.

In der zweiten Halbzeit konnten beide Mannschaften das Tempo und das Niveau der ersten Halbzeit nicht mehr halten. Dennoch dominierte weiterhin die Heimelf und kam auch zu einigen guten Torgelegenheiten. Wittlich hatte deutlich weniger Ballbesitz, blieb aber ständig gefährlich. In den letzten zehn Spielminuten legte Konz offensiv wieder etwas zu, ein Treffer gelang jedoch nicht. In der letzten Minute der dreiminütigen Nachspielzeit köpfte Gästestürmer Daniel Ulbrich einen präzise getretenen Eckball unhaltbar für den gut spielenden Torwart Jordan Nkamgove ins Netz und brachte dem SV Konz eine bittere, weil unverdiente Niederlage bei.

Konz II kam erneut unter die Räder; nach einer überraschend gut gespielten ersten Halbzeit und einem 1:1-Pausenstand endete die Begegnung gegen Absteiger Osburg mit 1:7.

Steffen Hausen im Kampf um die Lufthoheit

Tim Laudwein; Sieger im Kopfballduell

Kapitän Tim „Lu“ Kugel

Torwart Jordan Nkamgove in seinem zweiten Pflichtspiel für den SV Konz