Erneut kein Dreier – torreiches Unentschieden gegen Malberg

Turbulentes Spiel endet 4:4

Spiele gegen Mannschaften, die weder mit der Meisterschaft noch mit dem Abstiegskampf etwas zu tun haben, sind nicht immer leicht und einfach.

Nach fünf Spielen ohne  eigenes Tor schießt die Mannschaft des SV Konz endlich wieder Tore – gleich vier an der Zahl. Dennoch steht am Ende nur ein Punkt zu Buche.

Der bis dahin beste Angriff des SV Konz wird in der 31. Minute mit einem Foul an Steffen Hausen gestoppt. Frank Wacht verwandet den fälligen Elfmeter wie gewohnt sicher zur 1:0-Führung. Malberg hatte bis dahin noch keine Torchance herausgespielt.

Unmittelbar nach der Halbzeitpause führt ein Doppelschlag der Gäste nach individuellen Fehlern in der Konzer Abwehr zur überraschenden 2:1-Führung. Stefan Becker musste wegen einer Verletzung in der Kabine bleiben und wurde durch Fabian Herrig ersetzt. Mitte der zweiten Halbzeit erhöhen die Gäste nach einem Konter und wenig später durch einen Foulelfmeter auf 1:4. Trainer Stieg setzte nun auf bedingungslose Offensive und brachte mit Ibrahim Omar und später Kevin Picko zwei weitere Stürmer. Eine der nun folgenden Konzer Offensivaktionen wird erneut durch ein Foul gestoppt; den fälligen Foulelfmeter verwandelt wiederum Frank Wacht zum Anschlusstreffer. Zehn Minuten vor Schluss erzielt Steffen Hausen nach einer schönen Kombination das 3:4. Wenige Minuten vor dem Schlusspfiff gelingt Konz ein weiterer Treffer; der gute Schiri Arndt Collmann entschied jedoch auf Handspiel eines Gästespielers, gab Elfmeter und einer rote Karte für den Malberger Verteidiger. Frank Wacht traf erneut vom Punkt zum 4:4-Endstand.

Dank einer enormen kämpferischen Leistung kam Konz nach dem zwischenzeitlichen 1:4-Rückstand zurück, erreichte noch ein hochverdientes Unentschieden und war moralischer Sieger. Dennoch ist der eine Punkt in der momentanen Situation zu wenig.

20160430_Malberg (19)

Mann des Tages: Frank Wacht

DSC_4660

Steffen Hausen, Frank Wacht und Kevin Picko (v.l.)

20160430_Malberg (3)

Die Konzer Abwehr war heute nicht immer sattelfest.