SV Konz – SG Saartal Schoden 1:4 (0:2)

Stark ersatzgeschwächt – es fehlten von der Stammelf Tom Richter, Merlin Weis, Michel Kupper-Stöß und Christian Mai – musste der SV Konz das wichtige Lokalderby gegen die SG Saartal bestreiten. Erhebliche Unaufmerksamkeiten in der Konzer Abwehr während der Anfangsphase führten schnell zum Rückstand. Eine Fehlentscheidung zugunsten der Gäste führte nach dem verwandelten Elfmeter beim Stande von 1:2 zum 2-Tore-Vorsprung für Schoden. Damit war das Spiel praktisch gelaufen und die Niederlage besiegelt.

500 Zuschauer bildeten beim Derby in Konz einen imposanten Rahmen, und zumindest in Sachen Spannung wurden die Erwartungen nicht enttäuscht. Schoden begann mit überfallartigen Angriffen und hatte nach zehn Minuten die Grundlage zum Sieg gelegt. Fünf Minuten waren gespielt, als das Leder nach einem Pressschlag zwischen Lukas Kramp und dem herausstürmenden Konzer Schlussmann Jordan Nkamgove zur Gästeführung ins Tor trudelte.  Nur drei Minuten später der zweite Konzer Nackenschlag. Schodens Nicolas Jakob traf zunächst den Konzer Torpfosten, Kevin Bernard staubte zum 2:0 ab (8.). Danach boten beide Teams eher spielerische Schonkost, erst nach der Pause wurde die Partie interessanter. Tristan Reger hatte die erste Konzer Chance auf dem Fuß, und nachdem Mevlüt Kücükmemisoglu noch an der Torlatte gescheitert war, gelang Kai Peters der Konzer Anschlusstreffer zum 1:2 (61.). Ein umstrittener Foulelfmeter brachte dann die Vorentscheidung. Schodens Lukas Kramp prallte im Strafraum mit drei Konzer Abwehrspielern zusammen, Schiri Arndt Collmann wertete diese Attacke als elfmeterwürdig. Timo Grafe verwandelte trocken zum 3:1 (66.), und drei Minuten vor dem Abpfiff konterte Kramp auf Zuspiel von André Paulus erfolgreich zum 4:1-Endstand. „In den ersten zehn Minuten haben wir das Spiel verloren. Wir haben danach den nötigen Kampfgeist vermissen lassen, und der fragwürdige Elfer hat dann die Partie entschieden“, sagte der Konzer Coach Christian Mai. Für Schodens Trainer Thomas Konz war es ein verdienter Sieg. „Wir waren spielerisch besser. Unsere Taktik mit schnellen Gegenstößen ist aufgegangen“.