Keine Chance in Rascheid – 3:0-Niederlage

Bei widrigen äußeren Bedingungen – tiefer, schwer bespielbarer Platz und Dauerregen – lässt der SV Konz nicht nur drei Punkte in Rascheid, sondern verliert durch zwei Platzverweise auch noch wichtige Spieler für die nächste(n) Begegnung(en).

Bester Konzer Akteur war Torwart Jordan Nkamgove; mehr als ein Dutzend Mal musste er eingreifen, um einen frühen Rückstand zu vermeiden. Sein Gegenüber hatte indessen einen ruhigen Tag; die Konzer Angriffsbemühungen endeten meist vor dem gegnerischen Strafraum. Bis zur Pause war es noch einigermaßen ausgeglichen; von der Konzer Mannschaft ging nur Gefahr bei Standards (Ecken, Freistöße) aus. Dass bei dem rutschigen Boden beim Kampf um den Ball häufig ungewollte Körperkontakte entstehen, bekam der Schiri nicht so recht mit. Er pfiff extrem kleinlich, vor allem bei angeblichen Fouls der Gästeelf. Gefühlte 25 Freistöße gegen Konz unterbrachen permanent das Spielgeschehen; meist bleib ein Rascheider Akteur am Boden, so dass kaum ein flüssiges Spiel zustande kam.

Nach der Pause war die Heimelf dann klar feldüberlegen und hatte deutlich mehr Ballbesitz. In der 70. Minute dann das überfällige Tor; erst im dritten Versuch konnte Andreas Rauen Torwart Nkamgove zum 1:0 überwinden. Unmittelbar in der Toraktion bekam Mevlüt Kücükmisoglu wegen einer Undiszipliniertheit die (wohl spielentscheidende) rote Karte. Nur zwei Minuten später musste auch Tristan Reger mit gelb-rot den Platz verlassen; damit war das Spiel entschieden. Die auf dem Feld verbliebenen Konzer Akteure kämpften wacker und gaben sich noch nicht geschlagen, hatten aber nicht ernsthaft eine Chance zur Ergebniskorrektur. Vielmehr erhöhten die Gastgeber durch einen Doppelschlag von Yannik Marx auf das (etwas zu hoch ausgefallene) Endergebnis 3:0.